Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Antoine de Saint-Exupéry

Mein Werdegang als Unternehmerin

Eigentlich wollte ich nie Unternehmer sein. Ich hatte nicht wie andere als Kind schon den großen Traum von der eigenen Firma oder einem Leben als eigener Chef. Vielmehr wollte ich in die Fusstapfen meiner Mutter treten und Journalistin werden. Zudem strebte ich eine Karriere als Autorin an, weil ich von klein auf schon das Schreiben liebte.  Genau deswegen studierte ich Germanistik, Anglistik und Markt- und Werbepsychologie.

Doch wie immer im Leben kam es erstens anders und zweitens als man denkt.

Es ist fast so, als hätte mich die Selbstständigkeit ausgesucht, weil sie wusste, dass ich mich früher oder später eh nach ihr umschauen würde.  Ich arbeitet schon während der Schulzeit während andere „chillten“, denn eines war mir von klein auf klar, ich wollte hoch hinaus und erfolgreich werden.  Nach meinem Abitur arbeitete ich neben meinem Studium an der LMU in München nicht nur in Vollzeit, nein ich hatte sogar noch zwei Nebenjobs. Heute weiß ich beim besten Willen nicht mehr, wie ich das bewerkstelligen konnte.

Im letzten Semester meines Studiums, während ich in einer Event- und Marketingagentur arbeitet- kam ein Bekannter auf mich zu, der Marketingchef einer großen Biermarke war. Er wollte, dass ich ihm ein Marketingkonzept für eine Roadshow durch Europa erstelle.

Gesagt getan, doch so sehr ihn mein Konzept begeisterte, desto weniger wollte es mit meiner damaligen Chefin zusammenarbeiten. Sie war eine sehr schwierige Person, aber durch ihre harte Schule zu gehen, sorgte später dann für die Gründung einer meiner weiteren Firmen, einem Frauennetzwerk, dass sich für Zusammenhalt und Zusammenarbeit Funker Frauen engagiert.

Er zwang mich förmlich mich selbstständig zu machen und so sehr ich mich anfänglich auch weigerte- schließlich hatte ich bald meine Abschlussprüfungen- hörte dieser Gedanke nicht auf, denn ich litt unter der nicht gerade netten Führung meiner Chefin.

Also sprang ich ins kalte Wasser und gründetet 3 Monate vor meinen Prüfungen meine erste Firma, eine Event- und Marketingagentur. Ich organisierte die Roadshow und wenn die Events liefen, setze ich mich nachts irgendwann gegen 3 Uhr in eine Ecke des Clubs in dem wir waren und tippte meine Magisterarbeit ins meinen Laptop. Gott allein weiß, wie ich durch alle Prüfungen kam und meinen Uniabschluss absolvierte. Doch der Grundstein war gelegt. Ich war plötzlich Unternehmerin und diese Firma sollte nicht die letzte sein. In den folgenden Jahren gründete ich viele weitere Firmen, viele sehr erfolgreich und andere genau das Gegenteil davon. Aber sie alle formten die Unternehmerin, die ich heute bin, daher möchte ich keinen dieser Erfolge und noch weniger einen der Misserfolge missen.

Übrig geblieben sind 3 Firmen, für die mein Herz auch mit zunehmenden Alter und der mangelnden Bereitschaft weiterhin 24/7 zu arbeiten, schlägt.  Unternehmerin zu sein bedeutet für mich damals wie auch heute, das zu tun was ich liebe, mit großer Leidenschaft, aus voller Überzeugung zu den Produkten und mit respektvollen Umgang auf Augenhöhe mit Mitarbeitern, Partnern und Kunden.

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